Shiatsu Methodenbeschreibung

 

Shiatsu ist eine aus Japan stammende, in der traditionellen fernöstlichen Philosophie und Gesundheitslehre wurzelnde Therapie.

Sie versteht den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist. Störungen der Selbstregulation des Organismus, die auf Energiestauungen zurückführbar sind, haben Beschwerden, Krankheiten, Leid und Lebenskrisen zur Folge.

Ziel der Behandlung ist es, den natürlichen, harmonischen Energiefluss anzuregen, die Selbstregulierungskräfte zu fördern und die Lebenskraft zu unterstützen. Shiatsu wirkt bei verschiedensten Beschwerden und trägt zu physischem, emotionalem und geistigem Wohlbefinden bei. Begleitend werden im Gespräch Hilfestellungen zu einer selbstverantwortlichen Lebensgestaltung gegeben.

Hintergrund und Philosophie Der japanische Begriff „Shiatsu“ bedeutet wörtlich übersetzt

“Finger-Druck“ (shi = Finger, atsu= Druck)

Die Behandlung umfasst jedoch weit mehr: durch die achtsame, sensible und energetische Begegnung zwischen TherapeutIn und KlientIn werden Veränderungsprozesse auf körperlicher und seelischer Ebene in Gang gesetzt und begleitet.

Gemäss den Erkenntnissen der traditionellen fernöstlichen Gesundheitslehren ist das Leben des Menschen von ständigen Wandlungsprozessen geprägt.

Er bewahrt seine Gesundheit dadurch, dass er im Einklang mit sich, seiner Umgebung, der Natur und dem Universum lebt. Eine grosse oder länger andauernde Abweichung von diesem Gleichgewicht bewirkt eine Störung des Energieflusses und beeinträchtigt die körperlichen, seelischen und/oder geistigen Selbstregulationsmechanismen. Anzeichen hierfür sind zum Beispiel Schlafstörungen, Verspannungsschmerzen oder depressive Stimmungen.

Shiatsu ist eine effiziente Methode zur Behandlung derartiger Signale und wirkt vorbeugend gegen stärkere Beschwerden, Krankheiten und Lebenskrisen, die sich andernfalls entwickeln könnten.

In Japan ist Shiatsu als eigenständiger Gesundheitsberuf offiziell anerkannt. Im Westen ist das Shiatsu Masunagas am stärksten verbreitet. Seine Schüler haben es weiterentwickelt und Elemente der westlichen Gesundheitsförderung und Lebensführung integriert, so dass heute eine Vielfalt von Ausrichtungen besteht. Shiatsu hat zur Entstehung eines neuen, ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses beigetragen.

Therapie – Wirkungsweise - Arbeitstechniken

Der Shiatsu-Behandlung geht eine energetische Befunderhebung, basierend auf Gespräch, Beobachtung und Berühren der energetischen Zonen, voraus. So können Energie-Ungleichgewichte in Körperregionen und Funktionskreisläufen (Meridianen) erfasst und das Ziel und der Verlauf der Behandlung bestimmt werden.

Shiatsu wird u.a. bei akuten und chronischen motorischen und sensorischen Störungen, Verspannungsschmerzen, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Erschöpfung, Energielosigkeit angewandt.